Wenn du in der Kita innerlich genervt bist. Professionell mit eigenen Gefühlen umgehen

Der Kita- und Kindergartenalltag ist emotional dicht. Lärm, Zeitdruck, viele Bedürfnisse gleichzeitig. Kein Mensch bleibt dabei immer gelassen. Emotionsregulation ist deshalb nicht nur ein Thema für Kinder, sondern auch für Fachkräfte.

Wenn du das Thema Emotionsregulation auch mit Kindern bearbeiten möchtest, haben wir dafür umfangreiches Material erstellt:

Eigene Gefühle ernst nehmen

Genervt zu sein macht dich nicht unprofessionell. Es macht dich menschlich. Wichtig ist nicht, dass diese Gefühle nicht entstehen, sondern wie du mit ihnen umgehst.

Viele Fachkräfte haben gelernt, ihre Gefühle „wegzuschieben“. Langfristig führt das zu innerem Druck. Gefühle, die keinen Raum bekommen, wirken im Hintergrund weiter.

Warum Selbstregulation so wichtig ist

Kinder orientieren sich an dir. An deiner Stimme. Deiner Haltung. Deiner Körpersprache. Wenn du innerlich unter Spannung stehst, spüren Kinder das sofort.

Selbstregulation bedeutet, sich selbst wahrzunehmen, bevor man reagiert. Ein Atemzug. Ein Schritt zurück. Ein inneres Sortieren. Diese kleinen Momente machen einen großen Unterschied.

Strategien für den Alltag

Selbstregulation braucht Übung. Und sie braucht Erlaubnis.

Hilfreich sind:

  • kurze Pausen bewusst nutzen
  • innere Stoppsignale entwickeln
  • im Team offen sprechen
  • realistische Ansprüche an sich selbst

Es geht nicht darum, immer ruhig zu sein. Es geht darum, handlungsfähig zu bleiben.

Professionell heißt nicht gefühllos

Professionelle Haltung bedeutet nicht, keine Gefühle zu haben. Sie bedeutet, Verantwortung für den Umgang mit ihnen zu übernehmen.

Wer sich selbst gut regulieren kann, begleitet auch Kinder sicherer. In der Kita wie im Kindergarten.

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